15 Fachbegriffe in dieser Kategorie
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Polytype (Plural: Polytypen) war eine alternative Bezeichnung von Logotype.
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Proportionale Ziffern besitzen im Gegensatz zu Tabellensatzziffern eine unterschiedliche Dickte der einzelnen Ziffern.
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Abkürzung von Private Use Area
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PFM steht für PostScript Font Metrics und ist der Suffix einer Datei die zu einem Postscript-Type1-Font gehört. Die PFM-Datei enhält Metrikdaten wie zum Beispiel Unterschneidungswerte. Windows benötigt neben der PFM-Datei auch eine PFB-Datei um installiert und benutzt werden zu können.
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PFB steht für PostScript Font Binary und ist der Suffix einer Datei die zu einem Postscript-Type1-Font gehört. Die PFB-Datei enhält die Outline-Daten eines Fonts. Windows benötigt neben der PFB-Datei auch eine PFM-Datei um installiert und benutzt werden zu können.
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PostScript Type 0 ist eine Erweiterung von PostScript Type 1, das in Gegensatz zu letzterem eine Adressierung von mehr als 256 Zeichen ermöglicht. Es wurde vor allem für asiatische Fonts mit großem Zeichenvorrat benutzt. Das Format ist vor allem unter der Abkürzung CID (Character Identifier Font) bekannt.
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PFR steht für Portable Font Resource und ist der Suffix einer Fontdatei, die zur Verwendung mit der Schrifteinbettungstechnolgie TrueDoc benutzt wurde.
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Adobe veröffentlichte 1985 den PostScript-Standard, eine Seitenbeschreibungssprache zur größenvariablen Druckausgabe von Dokumenten, und mit dem im gleichen Jahr erschienenen, auf PostScript basierenden Apple LaserWriter begann die Revolution des Desktop Publishing – dem Publizieren vom Schreibtisch aus. Innerhalb des PostScript-Standards etablierten sich zunächst zwei wesentliche Schriftformate: Type-1- und Type-3-Fonts. Für Letztere waren die Spezifikationen frei zugänglich. Allerdings war di
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Die Paginierung sind die Seitenzahlen einer Publikation. Bei Büchern beginnt die Paginierung in der Regel auf der Schmutztitelseite, wobei besonders bei Fachbüchern häufig erst ab dem ersten Kapitel arabisch und zuvor römisch nummeriert wird. Bei Magazinen wird häufig auch schon das Cover als Seite eins gezählt. Die Umschlagseiten werden auch mit U1 bis U4 bezeichnet (allerdings nicht so nummeriert).
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Plakadur war ein Markenname der H. Berthold AG für ein auf Kunstharz basierendes Material, das im 20. Jahrhundert zur Produktion von großformatigen Buchdruck-Schriften als Alternative zu Holzschriften eingesetzt wurde. Im Vergleich zu letzteren ist das Plakadur-Material formstabiler, da es nicht nicht auf Feuchtigkeit, Lösungsmittel etc. reagiert. Als Rohstoff zur Fertigung dient ein Edelkunstharzprodukt in Streifenform von ungefähr Kegelstärke und Schrifthöhe. Die Kegelseiten werden auf e
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Photofonts sind Bitmapfonts, die Farben und Transparenzen unterstützen. Die einzelnen Glyphen bestehen dazu aus PNG-Bildern. Das Format wurde von Fontlab Ltd. entwickelt, wird aber kaum von Anwendungsprogrammen unterstützt. Siehe auch http://www.photofont.com
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Private Use Area (»Private Verwendung«) ist ein Bereich im Unicode-Standard, für den keine festen Zeichen zugeordnet sind. In der Basic Multilingual Plane erstreckt sich der PUA-Bereich von U+E000 bis U+F8FF. Schrifthersteller können diesen Bereich nutzen, um Zeichen, für die kein eigener Unicode-Wert existiert, zu kodieren. Typisch sind hier etwa Kapitälchen, Schwungbuchstaben und Ornamente aller Art. Apple nutzt zum Beispiel den Kode U+F8FF für das Apple-Logo. Da die Private Use Area nicht sta
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Punze (von lateinisch »punctio«: Stechen) oder auch Bunze (veraltet) hat zwei Bedeutungen: Die Punze ist ein Werkzeug bei der Erstellung von Bleisatz-Stempeln. Damit müssen die Innenformen von Buchstabenvorlagen (Abbildung: fig 2) nicht manuell graviert werden, sondern werden durch das Einschlagen mit der Punze (Abbildung: fig 1) erzeugt. Die durch das oben genannte Werkzeug erstellten, nicht druckenden Innenformen eines Buchstabens bzw. des gedruckten Buchstabenbildes werden ebenf
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Ein Begriff aus dem Polnischen, der in abwertender Weise für einen Tölpel oder ungehobelten Burschen verwendet wird. In Druckereien wurde der Begriff für Setzergehilfen bzw. ungeschickte Setzer verwendet, mitunter aber auch im weiteren Sinne für alle Setzergesellen ohne Meisterbrief.
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Oft aufgerufene Begriffe
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Die vier Umschlagseiten werden mit U1 bis U4 bezeichnet. Das erste, was man von einer Publikation, sei es nun Buch, Zeitschrift oder sonst etwas, sieht, ist die Seite U1. Schlägt man das Werk auf, schaut man links auf die, bei Büchern in der Regel unbedruckte, Seite U2 (und bei Büchern rechts dann auf den Schmutztitel). Blättert man nun das ganze Werk durch, bis man die letzte Seite umgeschlagen hat, dann ist links die letzte Seite des Werkes und rechts liegt U3, bei Büchern meistens ebenf
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Versalien ist der typografische Fachbegriff für Großbuchstaben. Der Begriff leitet sich ursprünglich von den Großbuchstaben ab, die am Anfang einer Verszeile (lat. versus = »Zeile«) standen. Der Singular lautet der Versal, wird aber in der Typografie praktisch nie gebraucht. Die Schreibweise in Versalien zählt neben kursiv, fett etc. zu den Auszeichnungsarten im Schriftsatz. Ein anderes, ebenfalls häufig gebrauchtes Wort für Großbuchstaben ist Majuskeln – im Gegensatz zu den Minuskeln, den
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Das Versal-Eszett bezeichnet die Großbuchstabenform des Buchstaben ß (Eszett). Die Erweiterung des deutschen Alphabets um diesen Buchstabens wird seit Ende des 19. Jahrhundert diskutiert. Bis 1941 waren in Deutschland die gebrochenen Schriften für deutsche Texte vorherrschend und in diesen Schriften gibt es nur in sehr seltenen Fällen Großschreibung von Wörtern. Das ß existierte deswegen lange Zeit nur als Kleinbuchstabe, da es für eine Großbuchstabenvariante schlicht keinen Bedarf gab. Seit dem
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Mit Condensed wird eine im Vergleich zum Normalschnitt schmaler laufende Schrift bezeichnet. Condensed-Schriften bieten sich auf Grund des geringeren Platzbedarfes zum Beispiel für Tabellen oder Zeitungsüberschriften an. Eine Schrift, die im Gegensatz zur Standardweite noch breiter läuft, wird im Englischen Extended bezeichnet.
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Die Versalhöhe beschreibt die Höhe eines Großbuchstabens (z.B. des H) des jeweiligen Schriftschnittes.
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LF ist die Abkürzung für Lining Figures – im deutschen Sprachraum in der Regel als Versalziffern bezeichnet.
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Anfang des 20. Jahrhunderts schuf der deutsche Grafiker Ludwig Sütterlin im Auftrag des preußischen Kultur- und Schulministeriums zwei Schulausgangsschriften: eine nach lateinischen Schriftstil, und eine zweite als Weiterentwicklung der bis dahin im deutschsprachigen Raum vorherrschenden Kurrentschrift. Letztere bekam in der Folge die umgangssprachliche Bezeichnung Sütterlinschrift. Sütterlin verzichtete in seiner Vorlage auf die typische Schrägstellung der Kurrent und den Schwellzug.
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Gruppe I: Venezianische Renaissance-Antiqua Entwickelt um 1470 vor allem durch Nicolaus Jenson, Venedig, aus der humanistischen Minuskel. Das handschriftliche Vorbild dieser Druckschrift wurde mit der schräg angeschnittenen Breitfeder im Wechselzug geschrieben. Erkennungsmerkmale: Serifen Achse der Rundungen Ansatz (Dachansatz) der Serifen Querstrich des kleinen »e« der Kleinbuchstaben sind höher als die Versalien Strichstärken-Unterschiede
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Der Begriff Kurrent kann im weitesten Sinne als Synonym von Schreibschriften (von lateinisch currere: »laufen«) benutzt werden. Diese Bedeutung ist jedoch nicht die übliche. In der Regel meint man mit Kurrent einen spezifischen Schreibschriftstil des lateinischen Schriftsystems, der auf die gotische Kursive des 15. Jahrhunderts zurückgeht und sich im deutschsprachigen Raum bis ins 20. Jahrhunderts als verkehrsübliche Schreibschrift halten konnte. Die Kurrent bildet als Schreibschrift das Pendant
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Der Bleisatz ist ein Satzverfahren, das in unserem Kulturkreis seit seiner Erfindung durch Johannes Gutenberg in Mainz um 1440 angewendet wird. Dabei werden die Texte aus sogenannten beweglichen Lettern – einzelnen Buchstaben aus einer Blei-Zinn-Antimon-Legierung – zu einer Druckform zusammengesetzt, und von diesen wird im Hochdruckverfahren gedruckt. Handsatz in einer amerikanischen Staatsdruckerei Das manuelle Zusammenfügen der einzelnen Lettern durch einen Schriftsetzer wird H
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Typo-Wiki-Index
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