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58 Fachbegriffe in dieser Kategorie

  1. Ralf Herrmann ·
    Der staromat war ein Fotosatz-Gerät der H. Berthold AG. Das Gerät wurde ursprünglich durch die Film-Klischee GmbH entwickelt und kam durch den Aufkauf des Unternehmens zu Berthold. Im Gegensatz zum ebenfalls von Berthold vertriebenen diatype-Gerät, musste der staromat unter Rotlicht in der Dunkelkammer betrieben werden. Der grundlegende Aufbau war identisch zu herkömmlichen fotografischen Vergrößerungsapperaten. Statt Fotonegativen konnte man jedoch Schriftsstreifen aus Plastik einlegen und so B
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  2. Ralf Herrmann ·
    Spationieren bedeutet im engeren Sinne das Modifizieren der Buchstabenabstände im Bleisatz durch das Einfügen von Spatien. Da die Buchstabenabstände im Digitalsatz heute völlig beliebig ausfallen können – auch im negativen Bereich – wird der Begriff heute zunehmend weiter gefasst und beschreibt jegliche Feinkorrektur der Buchstabenabstände.
    • 7.802 Aufrufe
  3. Ralf Herrmann ·
    Englische Bezeichnung für Schwünge oder Buchstaben, die entsprechend ausgeprägte Schwünge enthalten. 
    • 5.736 Aufrufe
  4. Ralf Herrmann ·
    Englische Bezeichnung für Kapitälchen
    • 3.988 Aufrufe
  5. Ralf Herrmann ·
    Englische Bezeichnung für Serifenbetonte Linear-Antiqua bzw. Egyptienne
    • 5.230 Aufrufe
  6. Ralf Herrmann ·
    Mit splendid wird Schriftsatz bezeichnet, der besonders stark durchschossen ist.
    • 5.336 Aufrufe
  7. Ralf Herrmann ·
    .sfont ist der Suffix einer Fontdatei nach Composite-Font-Representation-Standard.
    • 3.353 Aufrufe
  8. Ralf Herrmann ·
    Das englische slanted (»geneigt«) ist neben sloped eine alternative Bezeichnung für Oblique-Text, also schräggestellte Schrift ohne spezifische Kursivformen. Mehr dazu im zugehörigen Artikel.
    • 4.786 Aufrufe
  9. Ralf Herrmann ·
    Suitcase Fusion ist ein professioneller Fontmanager des Unternehmens Extensis für Windows und Mac. Zum Funktionsumfang gehören zum Beispiel: Plug-ins für die Auto-Aktivierung für die Adobe Creative Suite und QuarkXPress. Interaktive Vorschau von Schriften. WebINK™-Unterstützung für Web-Schriften. QuickMatch™-Technologie findet schnell einander ähnliche Schriften. Programmsets. Eliminiert Probleme mit defekten Schriften und Schriftkonflikten. Einfache Sicherung und Wiederhers
    • 4.516 Aufrufe
  10. Ralf Herrmann ·
    Bei der Schriftdarstellung ohne Kantenglättung werden die Bildpunkte immer als Ganzes angesprochen. Die dabei vor allem bei kursiven Schriftschnitten entstehenden Stufen werden bei herkömmlicher Kantenglättung mit Bildpunkten in Grautönen so ausgeglichen, dass das Auge scheinbar schräge Linien wahrnimmt. Subpixel-Rendering verbessert diese Form der Schriftdarstellung weiter, indem es auch die Subpixel – die drei Farbbestandteile eines Pixels – einzeln anspricht und ebenfalls zur Kantenglättung h
    • 6.417 Aufrufe
  11. Gast ·
    Die Schriftklassifikation nach DIN vermischt formale und historische Kriterien und fast alle neuen Schriften fallen in nur eine oder zwei Kategorien. Hans Peter Willberg und Indra Kupferschmid haben deshalb eine neue Klassifizierung vorgeschlagen, die sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Sie betrachten die Schriften unter zwei Gesichtspunkten: dem Stil und der Form. Stilgruppen Dynamisch (humanistisches Formprinzip) Statisch (klassizistisches Formprinzip) Geometrisch (konstruierte Form
    Gast
    Gast
    • 19.350 Aufrufe
  12. Ralf Herrmann ·
    Englische Bezeichnung für Serifenlose Linear-Antiqua bzw. Grotesk
    • 4.428 Aufrufe
  13. Ralf Herrmann ·
    Scriptio continua (lat. »ununterbrochenes Schreiben«) bezeichnet eine Schreibweise ohne Worttrennung, die in der griechisch/römischen Antike die dominierende Schreibweise war. Mit der Einführung der Vokale verzichteten die Griechen zunehmend auf den Einsatz von Lesehilfen wie Worttrennern und Satzzeichen. Die Römer übernahmen die Scriptio continua, die bis zum frühen Mittelalter beibehalten wurde. Erst dann setzten sich langsam wieder Satzzeichen und (mit der Karolingischen Minuskel) Leerzeichen
    • 6.575 Aufrufe
  14. Ralf Herrmann ·
    Die Strichstärke beschreibt die Breite des physischen oder gedachten Schreibgerätes einer Schrift. Schriftfamilien sind in der Regel in verschiedenen Strichstärken (englisch: weights) ausgebaut, z.B. leicht, normal, fett, extrafett etc. Die charakteristische Änderung der Strichstärke während des Schreibens ist ein wesentliches Merkmal des »Duktus« der Schrift.
    • 10.351 Aufrufe
  15. Ralf Herrmann ·
    Eine Superellipse ist eine ovale Form, die zwischen Recheck und Ellipse (bzw. zwischen Quadrat und Kreis) liegt. In der Schriftgestaltung findet sich dieses Prinzip in Donald E. Knuths Computer Modern sowie in Hermann Zapfs Schrift Melior Antiqua.
    • 4.515 Aufrufe
  16. Ralf Herrmann ·
    Bei der Spitzkolumne (auch Schlusskolumne) füllt der Textblock nicht den kompletten Satzspiegel nach unten aus (z.B. am Kapitelende). Der Name Spitzkolumne leitet sich aus der Konvention ab, in diesem Falle den Satz gegebenenfalls dekorativ verjüngend und/oder mit einer spitzen Vignette abschließen zu lassen. Im Englischen heißt diese Satzweise Tapered centring oder Tapered setting.
    • 5.672 Aufrufe
  17. Ralf Herrmann ·
    Kleine Ausbuchtung (die keine vollwertige Serife bildet) oder Ende eines Stammstriches, insbesondere an Stellen, wo Stämme und Rundungen zusammentreffen. 
    • 5.822 Aufrufe
  18. Ralf Herrmann ·
    Im Setzkasten werden in der Handsetzerei die Lettern eines Schriftschnitts in einer Schriftgröße aufbewahrt. Die Einteilung und Belegung der Fächer ist standardisiert. Es existieren jedoch unterschiedliche Einteilungen/Belegungen für unterschiedliche Länder, Sprachen und Schriftstile (wie Antiqua und Fraktur).    Schriftkästen werden grundsätzlich in Kästen für liegende Schriften und Steckschriftenkästen (ohne Fächer mit aufrecht stehenden Lettern) unterteilt. Steckschriftkästen werden
    • 7.656 Aufrufe
  19. Ralf Herrmann ·
    Spitz zusammenlaufende Stelle eines Buchstabens, insbesondere am oberen Ende. 
    • 4.736 Aufrufe
  20. Ralf Herrmann ·
    Der Schmutztitel ist eine dem Titelblatt vorangestellten Seite und in der Regel die erste Seite des Buchblocks. Der Schmutztitel enthält deutlich weniger Informationen als das Titelblatt, mindestens aber den Titel des Buches selbst. 
    • 6.328 Aufrufe
  21. Ralf Herrmann ·
    Gruppe I: Venezianische Renaissance-Antiqua Entwickelt um 1470 vor allem durch Nicolaus Jenson, Venedig, aus der humanistischen Minuskel. Das handschriftliche Vorbild dieser Druckschrift wurde mit der schräg angeschnittenen Breitfeder im Wechselzug geschrieben. Erkennungsmerkmale: Serifen Achse der Rundungen Ansatz (Dachansatz) der Serifen Querstrich des kleinen »e« der Kleinbuchstaben sind höher als die Versalien Strichstärken-Unterschiede
    • 24.259 Aufrufe
  22. Ralf Herrmann ·
    Das Setzen ist in der Typografie das Aneinanderreihen von beweglichen Lettern zum Zwecke der Bildung von Wörtern, Zeilen, Spalten und Druckformen. Das Ergebnis dieser Arbeit wird als Satz bezeichnet. 
    • 3.808 Aufrufe
  23. Ralf Herrmann ·
    Die Stereotypie ist ein Verfahren, bei dem aus in der Regel kompletten Hochdruckformen (z.B. Zeitungsseiten) zunächst vertiefte Formen abgenommen werden. Von diesen sogenannten Matern können dann durch Abguss wiederum Druckplatten bzw. halbrunde Druckformen (»Rundstereos«) hergestellt werden können. Druckformen konnten so günstig anstelle von Stehsatz für einen erneuten Druck aufbewahrt werden, der Druck beschädigte die Lettern nicht mehr und die Nutzung von Rundstereos erlaubte den Druck von fl
    • 5.150 Aufrufe
  24. Ralf Herrmann ·
    Im Bleisatz bezeichnet Steg ein Stück Blindmaterial zum Auffüllen größerer, nichtdruckender Räume. Hierzulande sind Stege in der Regel metallisch. Im angloamerikanischen Raum sind die Stege eher aus Holz und werden dementsprechend auch »Furniture« genannt. 
    • 3.348 Aufrufe
  25. Ralf Herrmann ·
    Eine Schriftsippe vereint Schriftfamilien unterschiedlicher Schriftstile (z.B. Antiqua, Grotesk, Egyptienne) innerhalb einer zusammengehörigen Großfamilie. 
    • 5.459 Aufrufe

Oft aufgerufene Begriffe

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