12 Fachbegriffe in dieser Kategorie
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Der breitenlose Verbinder (Unicode: ZERO WIDTH JOINER) ist ein standardisiertes Sonderzeichen, mit dem sich im Unicode kodieren lässt, dass zwei getrennt kodierte Zeichen als Ligatur zu verbinden sind. Das Zeichen bildet damit das Gegenstück zum Bindehemmer. Das Zeichen kann zum Beispiel in arabischen und indischen Schriftsystemen verwendet werden. Auch für die Kodierung von Frakturtexten nach klassischen Satzweisen können Bindehemmer und breitenloser Verbinder eingesetzt werden, um di
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Übersetzer nennt man im Bleisatz die diakritischen Zeichen, welche Versalien größerer Schriftgrade zu Umlaut- und Akzentzeichen verwandelten. In einigen Schriften wurden zusätzlich Kleinbuchstaben in verkürzter Größe geliefert, die zur Aufnahme dieser Übersetzer bestimmt waren. Schriftmuster mit Verweis auf die enthaltenen Übersetzer in größeren Schriftgraden
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Das Umbrechen (auch der Umbruch oder die Mettage) ist das Einteilen des Satzes in die endgültigen Kolumnen und Seiten. Insbesondere im Zeitungssatz bildete diese Tätigkeit eine eigene Berufsgruppe (siehe Metteur).
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Der Universal Type Server ist eine Schriftverwaltunglösung für Unternehmen. Extensis stellt damit den Nachfolger der Produktlinien Suitcase Server und Font Reserver Server vor. Das von Grund auf neu entwickelte Programm verwaltet Fonts und Fontlizenzen netzwerkbasiert und wird über eine einfache Browseroberfläche bedient. Der Universal Type Server ist in zwei Varianten verfügbar: die Professional-Version ist für Arbeitsgruppen jeder Größe bestimmt, die Lite-Version für Teams mit bis zu 10 Arbeit
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Der Abstand eines Buchstabens zu den benachbarten Zeichen wird in erster Linie durch die Breite (Dickte) des Schriftkegels bestimmt. Einige Buchstabenkombinationen benötigen darüber hinaus einen speziellen Ausgleich des Abstandes. Im Bleisatz mussten die Lettern physisch beschnitten werden, damit beispielsweise im Wort »Telefon« das »e« unter den Querstrich eines »T« geschoben werden konnte. Daher rührt die Bezeichnung »Unterschneidung«. Ohne Unterschneidung (links) und mit Unterschneidung (
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Die »Unicode-gerechte Norm für Zusatzzeichen« (abgekürzt UNZ) ist eine Empfehlung zur Kodierung spezieller Schriftzeichen (insbesondere Ligaturen). Die Empfehlung wurde von Mitgliedern des Bundes für deutsche Schrift und Sprache (BfdS) entwickelt und mit der »Medieval Unicode Font Initiative« (MUFI) und dem Projekt »Thesaurus Indogermanischer Text- und Sprachmaterialien« (TITUS) abgestimmt. Hintergrund: Typische Ligaturen des klassischen Fraktursatzes (zum Beispiel ch/ck/ll/tt) haben im Unicod
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Die vier Umschlagseiten werden mit U1 bis U4 bezeichnet. Das erste, was man von einer Publikation, sei es nun Buch, Zeitschrift oder sonst etwas, sieht, ist die Seite U1. Schlägt man das Werk auf, schaut man links auf die, bei Büchern in der Regel unbedruckte, Seite U2 (und bei Büchern rechts dann auf den Schmutztitel). Blättert man nun das ganze Werk durch, bis man die letzte Seite umgeschlagen hat, dann ist links die letzte Seite des Werkes und rechts liegt U3, bei Büchern meistens ebenf
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UPM steht für Units Per Em (Einheiten pro Geviert). Dieser Wert definiert die Unterteilung des digitalen Schriftkegels eines Fonts. Je höher der Wert ist, desto feiner ist das Raster, auf dem die Punkte einer Glyphe einrasten können. Der UPM-Standardwert für PostScript-Type-1-Fonts beträgt 1000, für TrueType-Fonts 2048. TrueType- und OpenType-Fonts können aber gemäß der heutigen Spezifikationen beliebige Werte annehmen. Der UPM-Wert selbst hat keinen direkten Einfluss auf die abzubildende Grö
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Die Unterlänge ist der Teil eines Kleinbuchstabens, der unter der Grundlinie liegt. Sie reicht bis zum unteren Ende des physischen oder virtuellen Schriftkegels. Die Unterlänge liegt in der Regel etwas unterhalb der sichtbaren Begrenzung von Buchstaben wie g und y, steht aber damit nicht in direktem Zusammenhang. Man kann also von der Buchstabenform selbst nicht auf die genaue Lage der Unterlänge des Schriftkegels schließen.
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Unique ID und XUID sind Identifikationsnummern für PostScript-Type-1-Fonts. Sie dienen dazu, Fonts in PostScript-Druckern über mehrere Druckaufträge hinweg zwischenzuspeichern. Unique IDs gelten als veraltet und werden nicht mehr neu vergeben. Eine XUID (»Extended User ID«) ist ein 10-stelliger Kode. Die ersten vier Stellen sind die Herstellerkennung. Diese muss bei Adobe angefordert werden. Die restlichen Stellen können frei zur Kennung von Schriftfamilie und Schnitt verwendet werden, wobei me
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Die menschliche Wahrnehmung spielt uns bei der Einschätzung dieser Objekte einen Streich. Kreis und Dreieck scheinen eine etwas kleinere Höhe zu besitzen, obwohl alle Objekte exakt gleich hoch sind. In der Gestaltung von Schriftarten muss diesem Effekt durch einen optischen Ausgleich entgegengewirkt werden. Spitzen und Rundungen werden dazu mit einem Überhang (englisch: overshoot) versehen. Die betreffenden Stellen ragen dann mehr oder weniger stark über Grundlinie, x-Höhe oder Versalhöhe h
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Der englische Begriff Unicase bezeichnet Schriften oder Schriftsysteme, die nicht wie die lateinische Schrift in gemischter Schreibung über dedizierte Groß- und Kleinbuchstaben-Sets verfügen. Beispiele für Schriftsysteme dieser Art sind zum Beispiel Arabisch oder Hebräisch. Im Deutschen lassen sich diese Schriftsysteme auch als »einhäusig« beziehungsweise »monokameral« bezeichnen. Benutzt man den Begriff Unicase innerhalb der lateinischen Schrift, ist damit eine besondere Art der Schri
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Oft aufgerufene Begriffe
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Die vier Umschlagseiten werden mit U1 bis U4 bezeichnet. Das erste, was man von einer Publikation, sei es nun Buch, Zeitschrift oder sonst etwas, sieht, ist die Seite U1. Schlägt man das Werk auf, schaut man links auf die, bei Büchern in der Regel unbedruckte, Seite U2 (und bei Büchern rechts dann auf den Schmutztitel). Blättert man nun das ganze Werk durch, bis man die letzte Seite umgeschlagen hat, dann ist links die letzte Seite des Werkes und rechts liegt U3, bei Büchern meistens ebenf
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Versalien ist der typografische Fachbegriff für Großbuchstaben. Der Begriff leitet sich ursprünglich von den Großbuchstaben ab, die am Anfang einer Verszeile (lat. versus = »Zeile«) standen. Der Singular lautet der Versal, wird aber in der Typografie praktisch nie gebraucht. Die Schreibweise in Versalien zählt neben kursiv, fett etc. zu den Auszeichnungsarten im Schriftsatz. Ein anderes, ebenfalls häufig gebrauchtes Wort für Großbuchstaben ist Majuskeln – im Gegensatz zu den Minuskeln, den
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Das Versal-Eszett bezeichnet die Großbuchstabenform des Buchstaben ß (Eszett). Die Erweiterung des deutschen Alphabets um diesen Buchstabens wird seit Ende des 19. Jahrhundert diskutiert. Bis 1941 waren in Deutschland die gebrochenen Schriften für deutsche Texte vorherrschend und in diesen Schriften gibt es nur in sehr seltenen Fällen Großschreibung von Wörtern. Das ß existierte deswegen lange Zeit nur als Kleinbuchstabe, da es für eine Großbuchstabenvariante schlicht keinen Bedarf gab. Seit dem
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Mit Condensed wird eine im Vergleich zum Normalschnitt schmaler laufende Schrift bezeichnet. Condensed-Schriften bieten sich auf Grund des geringeren Platzbedarfes zum Beispiel für Tabellen oder Zeitungsüberschriften an. Eine Schrift, die im Gegensatz zur Standardweite noch breiter läuft, wird im Englischen Extended bezeichnet.
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Die Versalhöhe beschreibt die Höhe eines Großbuchstabens (z.B. des H) des jeweiligen Schriftschnittes.
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LF ist die Abkürzung für Lining Figures – im deutschen Sprachraum in der Regel als Versalziffern bezeichnet.
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Anfang des 20. Jahrhunderts schuf der deutsche Grafiker Ludwig Sütterlin im Auftrag des preußischen Kultur- und Schulministeriums zwei Schulausgangsschriften: eine nach lateinischen Schriftstil, und eine zweite als Weiterentwicklung der bis dahin im deutschsprachigen Raum vorherrschenden Kurrentschrift. Letztere bekam in der Folge die umgangssprachliche Bezeichnung Sütterlinschrift. Sütterlin verzichtete in seiner Vorlage auf die typische Schrägstellung der Kurrent und den Schwellzug.
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Gruppe I: Venezianische Renaissance-Antiqua Entwickelt um 1470 vor allem durch Nicolaus Jenson, Venedig, aus der humanistischen Minuskel. Das handschriftliche Vorbild dieser Druckschrift wurde mit der schräg angeschnittenen Breitfeder im Wechselzug geschrieben. Erkennungsmerkmale: Serifen Achse der Rundungen Ansatz (Dachansatz) der Serifen Querstrich des kleinen »e« der Kleinbuchstaben sind höher als die Versalien Strichstärken-Unterschiede
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Der Begriff Kurrent kann im weitesten Sinne als Synonym von Schreibschriften (von lateinisch currere: »laufen«) benutzt werden. Diese Bedeutung ist jedoch nicht die übliche. In der Regel meint man mit Kurrent einen spezifischen Schreibschriftstil des lateinischen Schriftsystems, der auf die gotische Kursive des 15. Jahrhunderts zurückgeht und sich im deutschsprachigen Raum bis ins 20. Jahrhunderts als verkehrsübliche Schreibschrift halten konnte. Die Kurrent bildet als Schreibschrift das Pendant
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Der Bleisatz ist ein Satzverfahren, das in unserem Kulturkreis seit seiner Erfindung durch Johannes Gutenberg in Mainz um 1440 angewendet wird. Dabei werden die Texte aus sogenannten beweglichen Lettern – einzelnen Buchstaben aus einer Blei-Zinn-Antimon-Legierung – zu einer Druckform zusammengesetzt, und von diesen wird im Hochdruckverfahren gedruckt. Handsatz in einer amerikanischen Staatsdruckerei Das manuelle Zusammenfügen der einzelnen Lettern durch einen Schriftsetzer wird H
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Typo-Wiki-Index
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