Zu Inhalt springen

12 Fachbegriffe in dieser Kategorie

  1. TobiW ·
    Die vier Umschlagseiten werden mit U1 bis U4 bezeichnet. Das erste, was man von einer Publikation, sei es nun Buch, Zeitschrift oder sonst etwas, sieht, ist die Seite U1. Schlägt man das Werk auf, schaut man links auf die, bei Büchern in der Regel unbedruckte, Seite U2 (und bei Büchern rechts dann auf den Schmutztitel). Blättert man nun das ganze Werk durch, bis man die letzte Seite umgeschlagen hat, dann ist links die letzte Seite des Werkes und rechts liegt U3, bei Büchern meistens ebenf
    • 90.139 Aufrufe
  2. Ralf Herrmann ·
    Die Unterlänge ist der Teil eines Kleinbuchstabens, der unter der Grundlinie liegt. Sie reicht bis zum unteren Ende des physischen oder virtuellen Schriftkegels. Die Unterlänge liegt in der Regel etwas unterhalb der sichtbaren Begrenzung von Buchstaben wie g und y, steht aber damit nicht in direktem Zusammenhang. Man kann also von der Buchstabenform selbst nicht auf die genaue Lage der Unterlänge des Schriftkegels schließen.
    • 11.890 Aufrufe
  3. Ralf Herrmann ·
    Die menschliche Wahrnehmung spielt uns bei der Einschätzung dieser Objekte einen Streich. Kreis und Dreieck scheinen eine etwas kleinere Höhe zu besitzen, obwohl alle Objekte exakt gleich hoch sind. In der Gestaltung von Schriftarten muss diesem Effekt durch einen optischen Ausgleich entgegengewirkt werden. Spitzen und Rundungen werden dazu mit einem Überhang (englisch: overshoot) versehen. Die betreffenden Stellen ragen dann mehr oder weniger stark über Grundlinie, x-Höhe oder Versalhöhe h
    • 11.054 Aufrufe
  4. Ralf Herrmann ·
    Der englische Begriff Unicase bezeichnet Schriften oder Schriftsysteme, die nicht wie die lateinische Schrift in gemischter Schreibung über dedizierte Groß- und Kleinbuchstaben-Sets verfügen. Beispiele für Schriftsysteme dieser Art sind zum Beispiel Arabisch oder Hebräisch. Im Deutschen lassen sich diese Schriftsysteme auch als »einhäusig« beziehungsweise »monokameral« bezeichnen. Benutzt man den Begriff Unicase innerhalb der lateinischen Schrift, ist damit eine besondere Art der Schri
    • 8.902 Aufrufe
  5. Ralf Herrmann ·
    Der Abstand eines Buchstabens zu den benachbarten Zeichen wird in erster Linie durch die Breite (Dickte) des Schriftkegels bestimmt. Einige Buchstabenkombinationen benötigen darüber hinaus einen speziellen Ausgleich des Abstandes. Im Bleisatz mussten die Lettern physisch beschnitten werden, damit beispielsweise im Wort »Telefon« das »e« unter den Querstrich eines »T« geschoben werden konnte. Daher rührt die Bezeichnung »Unterschneidung«. Ohne Unterschneidung (links) und mit Unterschneidung (
    • 8.126 Aufrufe
  6. Ralf Herrmann ·
    Der breitenlose Verbinder (Unicode: ZERO WIDTH JOINER) ist ein standardisiertes Sonderzeichen, mit dem sich im Unicode kodieren lässt, dass zwei getrennt kodierte Zeichen als Ligatur zu verbinden sind. Das Zeichen bildet damit das Gegenstück zum Bindehemmer. Das Zeichen kann zum Beispiel in arabischen und indischen Schriftsystemen verwendet werden. Auch für die Kodierung von Frakturtexten nach klassischen Satzweisen können Bindehemmer und breitenloser Verbinder eingesetzt werden, um di
    • 6.354 Aufrufe
  7. Ralf Herrmann ·
    Unique ID und XUID sind Identifikationsnummern für PostScript-Type-1-Fonts. Sie dienen dazu, Fonts in PostScript-Druckern über mehrere Druckaufträge hinweg zwischenzuspeichern. Unique IDs gelten als veraltet und werden nicht mehr neu vergeben. Eine XUID (»Extended User ID«) ist ein 10-stelliger Kode. Die ersten vier Stellen sind die Herstellerkennung. Diese muss bei Adobe angefordert werden. Die restlichen Stellen können frei zur Kennung von Schriftfamilie und Schnitt verwendet werden, wobei me
    • 5.227 Aufrufe
  8. Ralf Herrmann ·
    UPM steht für Units Per Em (Einheiten pro Geviert). Dieser Wert definiert die Unterteilung des digitalen Schriftkegels eines Fonts. Je höher der Wert ist, desto feiner ist das Raster, auf dem die Punkte einer Glyphe einrasten können. Der UPM-Standardwert für PostScript-Type-1-Fonts beträgt 1000, für TrueType-Fonts 2048. TrueType- und OpenType-Fonts können aber gemäß der heutigen Spezifikationen beliebige Werte annehmen. Der UPM-Wert selbst hat keinen direkten Einfluss auf die abzubildende Grö
    • 5.152 Aufrufe
  9. Ralf Herrmann ·
    Übersetzer nennt man im Bleisatz die diakritischen Zeichen, welche Versalien größerer Schriftgrade zu Umlaut- und Akzentzeichen verwandelten. In einigen Schriften wurden zusätzlich Kleinbuchstaben in verkürzter Größe geliefert, die zur Aufnahme dieser Übersetzer bestimmt waren. Schriftmuster mit Verweis auf die enthaltenen Übersetzer in größeren Schriftgraden
    • 4.885 Aufrufe
  10. Ralf Herrmann ·
    Die »Unicode-gerechte Norm für Zusatzzeichen« (abgekürzt UNZ) ist eine Empfehlung zur Kodierung spezieller Schriftzeichen (insbesondere Ligaturen). Die Empfehlung wurde von Mitgliedern des Bundes für deutsche Schrift und Sprache (BfdS) entwickelt und mit der »Medieval Unicode Font Initiative« (MUFI) und dem Projekt »Thesaurus Indogermanischer Text- und Sprachmaterialien« (TITUS) abgestimmt. Hintergrund: Typische Ligaturen des klassischen Fraktursatzes (zum Beispiel ch/ck/ll/tt) haben im Unicod
    • 4.841 Aufrufe
  11. Ralf Herrmann ·
    Der Universal Type Server ist eine Schriftverwaltunglösung für Unternehmen. Extensis stellt damit den Nachfolger der Produktlinien Suitcase Server und Font Reserver Server vor. Das von Grund auf neu entwickelte Programm verwaltet Fonts und Fontlizenzen netzwerkbasiert und wird über eine einfache Browseroberfläche bedient. Der Universal Type Server ist in zwei Varianten verfügbar: die Professional-Version ist für Arbeitsgruppen jeder Größe bestimmt, die Lite-Version für Teams mit bis zu 10 Arbeit
    • 4.128 Aufrufe
  12. Ralf Herrmann ·
    Das Umbrechen (auch der Umbruch oder die Mettage) ist das Einteilen des Satzes in die endgültigen Kolumnen und Seiten. Insbesondere im Zeitungssatz bildete diese Tätigkeit eine eigene Berufsgruppe (siehe Metteur). 
    • 3.087 Aufrufe

Oft aufgerufene Begriffe

Typo-Wiki-Index

Wichtige Informationen

Wir setzen Cookies, um die Benutzung der Seite zu verbessern. Du kannst die zugehörigen Einstellungen jederzeit anpassen. Ansonsten akzeptiere bitte diese Nutzung.

Konto

Navigation

Browser-Push-Nachrichten konfigurieren

Chrome (Android)
  1. Klicke das Schloss-Symbol neben der Adressleiste.
  2. Klicke Berechtigungen → Benachrichtigungen.
  3. Passe die Einstellungen nach deinen Wünschen an.
Chrome (Desktop)
  1. Klicke das Schloss-Symbol in der Adresszeile.
  2. Klicke Seiteneinstellungen.
  3. Finde Benachrichtigungen und passe sie nach deinen Wünschen an.