7 Fachbegriffe in dieser Kategorie
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Webfonts sind digitale Schriftdateien, die technisch und/oder lizenzrechtlich für den Einsatz auf Websites vorgesehen sind und/oder auf diese Weise eingesetzt werden. Der Begriff wurde ab 2008 in Abgrenzung zu Desktop-Fonts etabliert, welche zur lokalen Installation bestimmt sind und für Gestaltungsarbeiten wie Logos, Drucksachen usw. zum Einsatz kommen. Webfonts werden zur Darstellung einer Website vom Browser aus dem Internet heruntergeladen und in Echtzeit gerendert, so als wären sie lo
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Die Walzenlehre ist ein Werkzeug im Buchdruck zur Feinjustierung der Farbauftragswalzen. Die runde Seite wird unter die Farbwalzen geschoben. Mit einer Drehung um 90 Grad lässt sich die Walzenlehre anschließend wieder ohne eine weitere Berührung der Walzen herausziehen. Der Farbauftrag auf der Lehre bzw. der entstehende Gegendruck geben Aufschluss über die Höheneinstellung der Farbwalzen.
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Werksatz bezeichnet in der Typografie traditionell den Satz von Büchern. Der Werksatz grenzt sich im Buchdruck damit insbesondere vom Akzidenzsatz ab – der für Gelegenheitsdrucksachen (Visitenkarten, Wurfsendungen usw.) zur Anwendung kam. Passend zum Einsatz des Werksatzes gibt es typische Werk- bzw. Brotschriften.
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Werkschriften (früher auch Brotschriften genannt) sind die für den Werksatz besonders geeigneten Schriften. Die Tauglichkeit für den Einsatz in Fließtexten, wie sie in Büchern vorkommen, hat hier in der Regel Vorrang vor gestalterischer Auffälligkeit der Schrift.
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Siehe Duktus
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Der Winkelhaken ist ein Arbeitsmittel des Setzers im Bleisatz. Im Winkelhaken werden die einzelnen Lettern zu Zeilen aufgereiht. Der bewegliche Teil des Winkelhakens – der sogenannte Frosch – wird dazu auf die gewünschte Zeilenlänge gestellt.
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WOFF (Web Open Font Format) ist ein Container-Fontformat, das auf der SFNT-Datei-Struktur basiert, die auch bei TrueType- und OpenType-Fonts zum Einsatz kommt. Das Format wurde von Jonathan Kew (Mozilla Corporation), Tal Leming (Type Supply), Erik van Blokland (LettError) speziell zum Einsatz in Webseiten entwickelt. Besonderheiten: Integrierte Komprimierung zum schnelleren Ausliefern der Webseiten (im Gegensatz zum unkomprimierten TrueType-Format) Keine Installation im Betriebssystem mögl
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Oft aufgerufene Begriffe
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Die vier Umschlagseiten werden mit U1 bis U4 bezeichnet. Das erste, was man von einer Publikation, sei es nun Buch, Zeitschrift oder sonst etwas, sieht, ist die Seite U1. Schlägt man das Werk auf, schaut man links auf die, bei Büchern in der Regel unbedruckte, Seite U2 (und bei Büchern rechts dann auf den Schmutztitel). Blättert man nun das ganze Werk durch, bis man die letzte Seite umgeschlagen hat, dann ist links die letzte Seite des Werkes und rechts liegt U3, bei Büchern meistens ebenf
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Versalien ist der typografische Fachbegriff für Großbuchstaben. Der Begriff leitet sich ursprünglich von den Großbuchstaben ab, die am Anfang einer Verszeile (lat. versus = »Zeile«) standen. Der Singular lautet der Versal, wird aber in der Typografie praktisch nie gebraucht. Die Schreibweise in Versalien zählt neben kursiv, fett etc. zu den Auszeichnungsarten im Schriftsatz. Ein anderes, ebenfalls häufig gebrauchtes Wort für Großbuchstaben ist Majuskeln – im Gegensatz zu den Minuskeln, den
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Das Versal-Eszett bezeichnet die Großbuchstabenform des Buchstaben ß (Eszett). Die Erweiterung des deutschen Alphabets um diesen Buchstabens wird seit Ende des 19. Jahrhundert diskutiert. Bis 1941 waren in Deutschland die gebrochenen Schriften für deutsche Texte vorherrschend und in diesen Schriften gibt es nur in sehr seltenen Fällen Großschreibung von Wörtern. Das ß existierte deswegen lange Zeit nur als Kleinbuchstabe, da es für eine Großbuchstabenvariante schlicht keinen Bedarf gab. Seit dem
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Mit Condensed wird eine im Vergleich zum Normalschnitt schmaler laufende Schrift bezeichnet. Condensed-Schriften bieten sich auf Grund des geringeren Platzbedarfes zum Beispiel für Tabellen oder Zeitungsüberschriften an. Eine Schrift, die im Gegensatz zur Standardweite noch breiter läuft, wird im Englischen Extended bezeichnet.
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Die Versalhöhe beschreibt die Höhe eines Großbuchstabens (z.B. des H) des jeweiligen Schriftschnittes.
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LF ist die Abkürzung für Lining Figures – im deutschen Sprachraum in der Regel als Versalziffern bezeichnet.
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Anfang des 20. Jahrhunderts schuf der deutsche Grafiker Ludwig Sütterlin im Auftrag des preußischen Kultur- und Schulministeriums zwei Schulausgangsschriften: eine nach lateinischen Schriftstil, und eine zweite als Weiterentwicklung der bis dahin im deutschsprachigen Raum vorherrschenden Kurrentschrift. Letztere bekam in der Folge die umgangssprachliche Bezeichnung Sütterlinschrift. Sütterlin verzichtete in seiner Vorlage auf die typische Schrägstellung der Kurrent und den Schwellzug.
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Gruppe I: Venezianische Renaissance-Antiqua Entwickelt um 1470 vor allem durch Nicolaus Jenson, Venedig, aus der humanistischen Minuskel. Das handschriftliche Vorbild dieser Druckschrift wurde mit der schräg angeschnittenen Breitfeder im Wechselzug geschrieben. Erkennungsmerkmale: Serifen Achse der Rundungen Ansatz (Dachansatz) der Serifen Querstrich des kleinen »e« der Kleinbuchstaben sind höher als die Versalien Strichstärken-Unterschiede
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Der Begriff Kurrent kann im weitesten Sinne als Synonym von Schreibschriften (von lateinisch currere: »laufen«) benutzt werden. Diese Bedeutung ist jedoch nicht die übliche. In der Regel meint man mit Kurrent einen spezifischen Schreibschriftstil des lateinischen Schriftsystems, der auf die gotische Kursive des 15. Jahrhunderts zurückgeht und sich im deutschsprachigen Raum bis ins 20. Jahrhunderts als verkehrsübliche Schreibschrift halten konnte. Die Kurrent bildet als Schreibschrift das Pendant
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Der Bleisatz ist ein Satzverfahren, das in unserem Kulturkreis seit seiner Erfindung durch Johannes Gutenberg in Mainz um 1440 angewendet wird. Dabei werden die Texte aus sogenannten beweglichen Lettern – einzelnen Buchstaben aus einer Blei-Zinn-Antimon-Legierung – zu einer Druckform zusammengesetzt, und von diesen wird im Hochdruckverfahren gedruckt. Handsatz in einer amerikanischen Staatsdruckerei Das manuelle Zusammenfügen der einzelnen Lettern durch einen Schriftsetzer wird H
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