10 Fachbegriffe in dieser Kategorie
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Unter Zeichenkodierung versteht man die eindeutige Zuordnung von Schriftzeichen und Symbolen eines Zeichensatzes zu Schriftcodes. Die Kodierung erlaubt eine einfachere Speicherung und Übermittlung von textlichen Informationen, insbesondere in der heutigen elektronischen Datenverarbeitung. Aber auch ihre Vorläufer wie optische Telegrafen, Morse-Alphabet usw. sind Zeichenkodierungen.
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Ein Zeichensatz ist eine Zusammenstellung bestimmter (Schrift-)Zeichen, etwa: der Zeichen eines konkreten Fonts der Zeichen des Unicode-Standards der Zeichen der Braille-Schrift der Zeichen des internationalen phonetischen Alphabets Nicht zu verwechseln ist der Begriff Zeichensatz mit den Begriffen Font oder Zeichenkodierung.
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Ein Zeilenhacker ist ein Werkzeug zum Schneiden von Setzmaschinen-Zeilen, Regletten, Messinglinien etc.
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Zirkulare hießen Drucksachen, die in Form eines Briefes hergestellt wurden. Heute würde man eher von Rundbriefen sprechen. Im Bleisatz wurden Schriften speziell auf diesen Anwendungszweck hin gestaltet und trugen dann ein »Zirkular« im Namen. Sie waren meist als Schreibmaschinenschriften und/oder als Kursive ausgeführt, um den Charakter eines persönlichen Briefes zu betonen.
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Von Zwiebelfischen spricht man im Bleisatz, wenn sich versehentlich Lettern einer anderen Schrift in den Setzkasten geschlichen haben.
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Die Breite (Dickte) eines Schriftkegels setzt sich aus der Breite des Buchstabenbildes und einer Vor- und Nachbreite zusammen. Die Einrichtung von Vor- und Nachbreite beim Schriftentwurf bzw. die manuelle Änderung der Buchstabenabstände im Schrifteinsatz wird Zurichtung genannt. Die Qualität der Zurichtung wirkt sich auf Weißräume und Grauwert einer Schrift aus und beeinflusst damit die optische Wirkung und Leserlichkeit der Schrift bzw. des Schriftsatzes. Auch im Buchdruck (Hochdruck) gibt
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Der Zeilenspalter ist ein Sonderzeichen in QuarkXPress, das den Text ab der Cursorposition dynamisch nach rechts ausrichtet. Einfügen lässt sich das Zeichen über Wahl + Tab (Mac) beziehungweise Shift + Tab (PC).
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Der Zeilenabstand (englisch: Leading/line-spacing) beschreibt den Abstand zwischen zwei Grundlinien.
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Oft aufgerufene Begriffe
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Die vier Umschlagseiten werden mit U1 bis U4 bezeichnet. Das erste, was man von einer Publikation, sei es nun Buch, Zeitschrift oder sonst etwas, sieht, ist die Seite U1. Schlägt man das Werk auf, schaut man links auf die, bei Büchern in der Regel unbedruckte, Seite U2 (und bei Büchern rechts dann auf den Schmutztitel). Blättert man nun das ganze Werk durch, bis man die letzte Seite umgeschlagen hat, dann ist links die letzte Seite des Werkes und rechts liegt U3, bei Büchern meistens ebenf
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Versalien ist der typografische Fachbegriff für Großbuchstaben. Der Begriff leitet sich ursprünglich von den Großbuchstaben ab, die am Anfang einer Verszeile (lat. versus = »Zeile«) standen. Der Singular lautet der Versal, wird aber in der Typografie praktisch nie gebraucht. Die Schreibweise in Versalien zählt neben kursiv, fett etc. zu den Auszeichnungsarten im Schriftsatz. Ein anderes, ebenfalls häufig gebrauchtes Wort für Großbuchstaben ist Majuskeln – im Gegensatz zu den Minuskeln, den
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Das Versal-Eszett bezeichnet die Großbuchstabenform des Buchstaben ß (Eszett). Die Erweiterung des deutschen Alphabets um diesen Buchstabens wird seit Ende des 19. Jahrhundert diskutiert. Bis 1941 waren in Deutschland die gebrochenen Schriften für deutsche Texte vorherrschend und in diesen Schriften gibt es nur in sehr seltenen Fällen Großschreibung von Wörtern. Das ß existierte deswegen lange Zeit nur als Kleinbuchstabe, da es für eine Großbuchstabenvariante schlicht keinen Bedarf gab. Seit dem
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Mit Condensed wird eine im Vergleich zum Normalschnitt schmaler laufende Schrift bezeichnet. Condensed-Schriften bieten sich auf Grund des geringeren Platzbedarfes zum Beispiel für Tabellen oder Zeitungsüberschriften an. Eine Schrift, die im Gegensatz zur Standardweite noch breiter läuft, wird im Englischen Extended bezeichnet.
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Die Versalhöhe beschreibt die Höhe eines Großbuchstabens (z.B. des H) des jeweiligen Schriftschnittes.
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LF ist die Abkürzung für Lining Figures – im deutschen Sprachraum in der Regel als Versalziffern bezeichnet.
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Anfang des 20. Jahrhunderts schuf der deutsche Grafiker Ludwig Sütterlin im Auftrag des preußischen Kultur- und Schulministeriums zwei Schulausgangsschriften: eine nach lateinischen Schriftstil, und eine zweite als Weiterentwicklung der bis dahin im deutschsprachigen Raum vorherrschenden Kurrentschrift. Letztere bekam in der Folge die umgangssprachliche Bezeichnung Sütterlinschrift. Sütterlin verzichtete in seiner Vorlage auf die typische Schrägstellung der Kurrent und den Schwellzug.
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Gruppe I: Venezianische Renaissance-Antiqua Entwickelt um 1470 vor allem durch Nicolaus Jenson, Venedig, aus der humanistischen Minuskel. Das handschriftliche Vorbild dieser Druckschrift wurde mit der schräg angeschnittenen Breitfeder im Wechselzug geschrieben. Erkennungsmerkmale: Serifen Achse der Rundungen Ansatz (Dachansatz) der Serifen Querstrich des kleinen »e« der Kleinbuchstaben sind höher als die Versalien Strichstärken-Unterschiede
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Der Begriff Kurrent kann im weitesten Sinne als Synonym von Schreibschriften (von lateinisch currere: »laufen«) benutzt werden. Diese Bedeutung ist jedoch nicht die übliche. In der Regel meint man mit Kurrent einen spezifischen Schreibschriftstil des lateinischen Schriftsystems, der auf die gotische Kursive des 15. Jahrhunderts zurückgeht und sich im deutschsprachigen Raum bis ins 20. Jahrhunderts als verkehrsübliche Schreibschrift halten konnte. Die Kurrent bildet als Schreibschrift das Pendant
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Der Bleisatz ist ein Satzverfahren, das in unserem Kulturkreis seit seiner Erfindung durch Johannes Gutenberg in Mainz um 1440 angewendet wird. Dabei werden die Texte aus sogenannten beweglichen Lettern – einzelnen Buchstaben aus einer Blei-Zinn-Antimon-Legierung – zu einer Druckform zusammengesetzt, und von diesen wird im Hochdruckverfahren gedruckt. Handsatz in einer amerikanischen Staatsdruckerei Das manuelle Zusammenfügen der einzelnen Lettern durch einen Schriftsetzer wird H
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