Schaftstiefelgrotesk ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für den Stil schlichte Gotisch (siehe zugehöriger Wiki-Artikel). Schriften dieses Stils erschienen in den 1930er-Jahren im Fahrwasser der Modernisierungsbestrebungen rund um Bauhaus, Neue Typographie etc., die sich in den 1920er-Jahren vor allem auf die Gestaltung und Nutzung von Groteskschriften auswirkten.
Hans Peter Willberg schreibt im Buch »Fraktur« (Hermann Schmidt Verlag Mainz, 1993), dass »der Setzervolksmund« schon in den 1930er-Jahren von Schaftstiefelgrotesk sprach. Es gibt allerdings keine weiteren Quellen, die dies unterstützen.
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