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25 Fachbegriffe in dieser Kategorie

  1. Ralf Herrmann ·
    Als Abklatsch wird in der Druckerei ein einfacher Probeabzug bezeichnet, der nicht über die Presse gefertigt wird. Stattdessen wird das Papier auf die Hochdruckvorlage gelegt und mit einer Bürste abgeklopft, so dass sich die Farbe auf dem Papier niederschlägt. Das klopfende Geräusch dabei prägte den Begriff. 
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  2. Ralf Herrmann ·
    Diese Tätigkeit bezeichnet das Zurücklegen der Lettern in die Schriftkästen nach dem Druck.  Im engeren Sinne bezieht sich der Begriff nur auf liegende Schriften, die mit ihrem Blindmaterial in Setzkästen zurückgelegt werden.  Im weiteren Sinne kann sich Ablegen auch auf das Aufräumen aller Elemente nicht mehr benötigten Satzes (einschließlich Steckschriften, Linien, Vignetten, Stege etc.) beziehen. 
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  3. Ralf Herrmann ·
    Im Bleisatz der Prozess der Herstellung von Probeabzügen mittels eines Zylinders, der in seiner ursprünglichen Form einem Nudelholz nicht unähnlich war.
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  4. Ralf Herrmann ·
    Abteilungssternchen kennzeichnen den Beginn eines neuen inhaltlichen Bereiches und können alternativ zu einer Abteilungslinie oder einem vergrößerten vertikalen Leerraum verwendet werden. Die übliche Satzweise ist: * ⁎ *
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  5. Ralf Herrmann ·
    Als Abziehpressen bezeichnet man einfache Druckpressen, die hauptsächlich der Anfertigung von Korrekturabzügen dienen, aber auch für Kleinauflagen einsetzbar sind. Abziehpressen benutzen einen beweglichen Gegendruckzylinder, der über die Form gezogen wird.    Einfachste »nudelholzartige« Form einer Abziehpresse    Manuelle Abziehpresse mit optional einsetzbaren, ebenfalls manuell zu führenden Farbwalzen
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  6. Ralf Herrmann ·
    AFM steht für Adobe Font Metrics und ist der Suffix einer Datei die zu einem Postscript-Type 1-Font gehört. Die AFM-Datei enhalten Metrik-Daten wie zum Beispiel Unterschneidungswerte und wird zum Beispiel unter Unix eingesetzt. Windows benötigt lediglich die PFB- und PFM-Dateien.
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  7. Ralf Herrmann ·
    Ein Werkzeug, das im Bleisatz zum Korrigieren und zum Ausbinden des fertigen Satzes benutzt wird.
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  8. Ralf Herrmann ·
    Der Begriff Akkolade (von französisch accolade: Umarmung) bezeichnet in der Typografie Klammern, die einen größeren Umfang haben als jene, die man üblicherweise in einzelnen Schriftzeilen einsetzt. Sie können dekorative oder spezifische Anwendung (z.B. im Mathematik- und Notensatz) haben und aus einem Stück oder Einzelstücken zusammengesetzt sein.  
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  9. Ralf Herrmann ·
    Im Gegensatz zu Werken, Zeitungen usw. jede andere zufällig vorkommende Drucksorte. Für den Akzidenz-Satz kamen gegebenenfalls eigene Schriften (daher Namen wie Akzidenz-Grotesk) und eigene Druckpressen zum Einsatz.
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  10. Ralf Herrmann ·
    Akzidenzsatz bezeichnet den Satz von so genannte Gelegenheitsdrucksachen wie Visitenkarten, Prospekten usw, der sich damit insbesondere vom Werksatz in der Buchproduktion abgrenzte. Wie der Gattungsbegriff Buchdruck und der zugehörige Begriff des Buchdruckers schon aufzeigen, war die Fertigung von Büchern lange Zeit das wesentliche Produkt des Satzes mit beweglichen Lettern. Daneben »zufällig« hereinkommende, kleinere Aufträge wurden entsprechend als Akzidenz (von lateinisch accidens → zufällig/
    • 4.745 Aufrufe
  11. Ralf Herrmann ·
    Bereits in der Antike wurde das Hedera-Zeichen (lateinisch für Efeu) als Interpunktionszeichen eingesetzt. In der Renaissance wurde das Zeichen als Ornament – zum Beispiel zur Zierde von Titelblättern – wiederentdeckt und zur heute bekannten Herzform stilisiert. Der berühmte italienische Drucker und Verleger Aldus Manutius (1448–1515) setzte es häufig ein, weshalb man heute auch immer wieder vom Aldusblatt spricht.
    • 9.412 Aufrufe
  12. Ralf Herrmann ·
    Ein Andruck ist ein Probedruck zur Überprüfung der Qualität der Druckvorlagen, der in der Regel an speziellen Andruckpressen durchgeführt wird, um die Maschinen für den Fortdruck nicht zu blockieren. Der Andruck soll das endgültige Druckbild (meist zur Beurteilung durch den Kunden) möglichst exakt darstellen. Es werden daher die auch im Fortdruck verwendeten Farben und Bedruckstoffe verwendet und die Maschine benötigt eine Anlage und ein Farbwerk. Damit unterscheidet sich der Andruck vom Abzug,
    • 2.791 Aufrufe
  13. Ralf Herrmann ·
    Anführungszeichen sind Satzzeichen, die am Anfang und Ende einer direkten Rede, eines wörtlichen Zitats, Titels, Namens oder einer anderweitig herauszustellenden Wendung stehen. Deutsche Anführungszeichen Das Zollzeichen " auf der Taste   2   der Computer-Tastatur ist kein typografisch korrektes Anführungszeichen. So sehen die deutschen Standard-Anführungszeichen aus. Als Eselsbrücke dienen die Zahlen 99/66. Tastaturkürzel: führendes Anführungszeichen: Windo
    • 16.734 Aufrufe
  14. Ralf Herrmann ·
    Das Anpappblatt (auch Spiegelblatt) ist der Teil des Vorsatzpapierbogens, der an die innere Seite des Buchdeckels geklebt wird.
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  15. Ralf Herrmann ·
    Die Bezeichnung Antiqua kann je nach Kontext verschiedene Bedeutung haben. Der seit der Renaissance bis heute benutzte Schriftstil der »lateinischen Schrift«, der direkt auf die römische Capitalis (Großbuchstaben) und die karolingische Minuskel (Kleinbuchstaben) zurückgeht. In dieser Anwendung dient der Begriff Antiqua vor allem zur Abgrenzung zum Schriftstil der gebrochenen Schriften. Spricht man ausschließlich von lateinischen Schriften, so wird der Begriff Antiqua in der Rege
    • 8.329 Aufrufe
  16. Ralf Herrmann ·
    Der Apostroph wird in der deutschen Sprache als Auslassungszeichen verwendet. Man beachte auch den Artikel. Es heißt im Singular der Apostroph und im Plural die Apostrophe. Die Bezeichnung »das Apostroph« ist umgangssprachlich. Da der Apostroph auf einer deutschen Tastatur keine sichtbare Entsprechung hat, macht er Laien deshalb oft Schwierigkeiten bei der Eingabe. Das Zeichen über der Doppelkreuz-Taste (#) ist kein Apostroph: Auch Akzente sind kein Apostroph: Die
    • 15.783 Aufrufe
  17. Ralf Herrmann ·
    Apple Advanced Typography (AAT) baut auf Apples QuickDraw-GX-Technologie auf. Es ermöglicht ausgefeilte typografische Funktionen in Apples Betriebssystem und den Programmen, die AAT unterstützen (z.B. TextEdit). Die Möglichkeiten ähneln denen der OpenType-Technologie. Im Gegensatz zu OpenType ist AAT aber ein proprietäres System, dass bislang lediglich in den Apple-eigenen Anwendungen im Zusammenspiel mit Apple-Systemfonts funktioniert.
    • 5.230 Aufrufe
  18. Ralf Herrmann ·
    Die Association Typographique Internationale (oder kurz: ATypI) ist eine gemeinnützige typografische Organisation mit Mitgliedern aus über 40 Ländern. Sie wurde 1957 von Charles Peignot (von der französischen Schriftgießerei Deberny & Peignot) gegründet und ein wesentlicher Teil der Arbeit besteht seitdem in der Ausrichtung einer jährlichen Konferenz, bei der Schriftexperten und -anwender an wechselnden Orten der Welt zusammenkommen. Neben der Konferenz sind weitere Ziele der Organ
    • 4.722 Aufrufe
  19. Ralf Herrmann ·
    Ein Aufzug kommt im Buchdruck zum Einsatz. Er besteht aus weichen Materialen (wie Pergament, Leder, Papier oder Gummi) und bedeckt beim Druck dem Tiegel oder Druckzylinder. Dadurch wird eine nötige Flexibilität erreicht und die empfindlichen Bleibuchstaben berühren den metallischen Gegendruckkörper nicht direkt. Außerdem lässt sich über den Aufzug der Pressdruck grundsätzlich oder partiell einstellen, um auf verschiedene Bedruckstoffstärken oder ungleichmäßigen Abdruck der Form zu reagieren. 
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  20. Ralf Herrmann ·
    Ausbinden ist das Umlegen des Satzes mit einer Schnur, damit der Satz zusammengehalten wird. Siehe auch »Kolumnenschnur«. 
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  21. Ralf Herrmann ·
    Das Ausgleichsleerzeichen ist ein besonderer Leerraum in Designanwendungen wie Adobe InDesign und nimmt im Blocksatz den gesamten zur Verfügung stehenden Raum ein.    
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  22. Ralf Herrmann ·
    Das Auslassungszeichen (auch »Ellipse« genannt) verdeutlicht ausgelassene Wortteile, Wörter oder Sätze. Auslassungen werden nicht durch Aneinanderreihung von Satzpunkten erzeugt. Fonts enthalten stets ein Zeichen für die Ellipse. Anwendung Auslassungen werden nicht durch Aneinanderreihung von Satzpunkten erzeugt: Ersetzt das Zeichen lediglich einen Wortteil, schließt es direkt an den letzten Buchstaben an: Werden ganze Wörter oder Wortgruppen ersetzt, wird ein Lee
    • 15.962 Aufrufe
  23. Ralf Herrmann ·
    Ausschließen ist im Handsatz der Prozess, der nötig ist, um den Satz einer Zeile auf die gewählte Zeilenbreite zu bringen. Dazu werden vor allem die mit dem Ausschluss erzeugten Wortzwischenräume möglichst gleichmäßig angepasst. Die Erweiterung der Räume wird Austreiben genannt, die Verringerung Einbringen. 
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  24. Ralf Herrmann ·
    Ausschluss sind im Buchdruck-Satz die kleineren Teile des Blindmaterials, die insbesondere zum Ausfüllen der Räume zwischen Buchstaben und Wörtern einer Zeile Verwendung finden. Die Breite des Ausschlusses kann auf zwei Arten systematisiert sein:  Bezogen auf das Geviert. Hierbei ändert sich die Breite von Schriftgröße zu Schriftgröße. Zum Beispiel Geviert, Halbgeviert, Drittel, Viertel, Sechstel, Siebentel, Achtel.  Absolute Breite. Hierbei ist die Breite über verschiedene Schrift
    • 3.776 Aufrufe
  25. Ralf Herrmann ·
    »Auszeichnung« nennt man in der Typografie das Hervorheben von Textstellen durch typografische Mittel, zum Beispiel die Änderung des Schriftschnittes (kursiv, fett, Kapitälchen) sowie das Sperren oder Unterstreichen der Textstelle.
    • 10.993 Aufrufe

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