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19 Fachbegriffe in dieser Kategorie

  1. Ralf Herrmann ·
    Umgangssprachliche Bezeichnung für Anführungszeichen. 
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  2. Ralf Herrmann ·
    Englische und französische Bezeichnung für die im Deutschen benutzte Klassifizierung »Französische Renaissance-Antiqua«
    • 4.709 Aufrufe
  3. Ralf Herrmann ·
    (Schrift-)Garnitur bezeichnet im Bleisatz die Gesamtheit aller erhältlichen Grade eines Grundentwurfs. Beispiel: Die Garnitur A der Halbfetten Gotenburg umfasst Schriftschnitte in den Graden von 6 bis 84 Punkt.
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  4. Ralf Herrmann ·
    Gasse (oder Gießbach) bezeichnet im Schriftsatz unerwünschte Leerräume, die über mehrere Zeilen eine Verbindung bilden. Alternative Bedeutung: In einer Handsatz-Buchdruckerei wird mit Gasse auch der Arbeitsbereich zwischen den Setzregalen bezeichnet.
    • 7.117 Aufrufe
  5. Ralf Herrmann ·
    Die Gattung der Gebrochenen Schriften gehörte in Mittel- und Westeuropa durch viele Jahrhunderte hindurch zu den vorherrschenden Schriftstilen. Am längsten hielt sie sich in Form der Fraktur in Deutschland. Als Schrift für Zeitungstitel, Biermarken oder rustikale Pensionen oder Kneipen, als historische Schrift, aber auch als junge Trendschrift in der Mode, HipHop- und Basketballszene und als Auszeichnungschrift ist sie nach wie vor international weit verbreitet. Im 12. Jahrhundert bildete s
    • 10.165 Aufrufe
  6. Ralf Herrmann ·
    Siehe Halbgeviertstrich
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  7. Ralf Herrmann ·
    Gemeine (Bedeutung etwa »die Gewöhnlichen«) ist der typografische Fachbegriff für Kleinbuchstaben. Ein anderes, ebenfalls häufig gebrauchtes Wort für Kleinbuchstaben ist Minuskeln (vergl. zum Beispiel Karolingische Minuskeln) – im Gegensatz zu den Majuskeln, den Großbuchstaben.
    • 13.691 Aufrufe
  8. Ralf Herrmann ·
    Ein Geviert ist … 1.) Ein quadratisches Stück Blindmaterial im Bleisatz, dessen Kantenlängen genau der Schriftgröße (Kegelhöhe) entsprechen.  2.) Ein Bezugssystem des Schriftsatzes. Da die Seitenlänge des Gevierts identisch mit der Schriftgröße ist, nutzt man den Begriff Geviert auch, um schriftgrößenunabhängige Bezüge herzustellen. So lässt sich zum Beispiele die Breite von Zeichen im Verhältnis zum Geviert beschreiben. Die Bezeichnungen Geviertstrich, Halbgeviertstrich (Gedanke
    • 21.425 Aufrufe
  9. Ralf Herrmann ·
    Der Geviertstrich (—) ist in ein waagerechter Strich, dessen Breite in etwa der Geviertlänge entspricht. Im Englischen kann der Geviertstrich als Gedankenstrich verwendet werden. Im Deutschen gibt es im Gegensatz zu Bindestrich und Gedankenstrich keine fest in der Orthografie verankerte Anwendung. Möglich ist zum Beispiel die Anwendung zur Kenntlichmachung von Anstrichen (»Spiegelstrich«) und glatten Währungsbeträgen (z.B. 50,— Euro). In anderen Sprachen wie dem Englischen kommt der Geviertstric
    • 16.439 Aufrufe
  10. Ralf Herrmann ·
    Glatter Satz ist die vor allem im Buchdruck verwendete Bezeichnung für einfachen Mengentext, der ohne Tabellen, Formeln, Bildeinschübe, Schriftwechsel und ähnliches auskommt. 
    • 1.116 Aufrufe
  11. Ralf Herrmann ·
    Eine Glyphe (Mehrzahl Glyphen) ist die grafische Darstellung, also das konkrete Erscheinungsbild eines Buchstabens oder anderen Schriftzeichens, während das »Zeichen« selbst in der Regel die Idee oder Bedeutung bezeichnet; zum Beispiel »der Buchstabe a des deutschen Alphabets«. Ein Zeichen kann innerhalb einer Schrift durch verschiedene Glyphen repräsentiert werden. So kann ein Font zum Beispiel ein Standard-a, ein Alternativ-a und ein Kapitälchen-a enthalten – 3 Glyphen für ein und dasselbe Zei
    • 16.848 Aufrufe
  12. Ralf Herrmann ·
    Gothic ist ein Zusatz bei vielen serifenlose Schriften aus dem englischen Sprachraum (z. B. Franklin Gothic, Letter Gothic). Häufig wird Gothic daher auch synonym mit »Amerikanische Grotesk« verwendet, also jenen Schriften, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in den USA überwiegend als Anzeigen- und Werbeschrift entstanden. Gothic sollte nicht mit Gotisch (Sammelbegriff für Schriften, deren Formen zwischen 1100 und 1500 n.Chr. entstanden sind) verwechselt werden.
    • 4.951 Aufrufe
  13. Ralf Herrmann ·
    Der Grauwert bezeichnet die flächige Hell-Dunkel-Wirkung eines Textes. Je nach Kontext kann es dabei um die Stärke oder auch Gleichmäßigkeit des Grauwertes gehen. Der Grauwert wird dabei sowohl durch die verwendete Schrift und deren Eigenschaften bestimmt (Strichstärke, Duktus, Weißraum etc.), als auch durch die Art und Weise des Schriftsatzes (Laufweite, Zeilenabstand etc.). Der Grauwert gilt als ein Kriterium der Lesefreundlichkeit von Schriften beziehungsweise Texten.
    • 13.857 Aufrufe
  14. Ralf Herrmann ·
    Einige wenige Schriften besitzen Grauwert-Abstufungen (englisch: Grades). Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sich die einzelnen Versionen nur unmerklich in der Strichstärke unterscheiden. Diese Schriftschnitte werden deshalb nicht zur Auszeichnung benutzt, sondern um unter unterschiedlichen Darstellungsbedingungen (Papierarten, Druckprinzipien, Leuchtbedingungen, Kontrastarten) jeweils den gleichen Eindruck der Strichstärke zu vermitteln. Beispiele: Benton Modern Text Grade 1 bis 4 Bureau
    • 6.278 Aufrufe
  15. Ralf Herrmann ·
    Der Begriff Grotesk dient in der Typografie zur Schriftstil-Klassifikation und beschreibt serifenlose Schriftarten, die typischerweise keinen oder nur einen minimalen Strichstärkenkontrast aufweisen. Als Druckschriftgattung traten Groteskschriften erstmals Anfang des 19. Jahrhunderts auf und setzten sich insbesondere im 20. Jahrhundert als ein Standardschriftstil durch.  In der deutschen Schriftklassifikationsnorm DIN 16518 werden Groteskschriften als »Gruppe VI: Serifenlose Linear-Antiqua«
    • 8.672 Aufrufe
  16. Ralf Herrmann ·
    Linie, auf der die meisten Buchstaben einer Schrift ruhen.
    • 10.094 Aufrufe
  17. Ralf Herrmann ·
    Grundstriche (auch Schattenstriche genannt) sind die dicksten Striche eines Buchstabens, die bei Schriften mit wechselnder Strichstärke auftreten können. Beim Schreiben mit der Breitfeder entsteht ein Haarstrich durch das Ziehen der Feder in großem Winkel (maximal 90°) zur Breite der Feder. Bei Spitzfedern entstehen Grundstriche bei der Spreizung der Feder durch hohen Schreibdruck. 
    • 8.528 Aufrufe
  18. Ralf Herrmann ·
    Der Grusograph-Schriftprojektor ist ein speziell für Schriftvergrößerungsverfahren entwickeltes Gerät. Hier sind alle Buchstaben in stabilen, glasklaren Kunststoffstreifen in 20 mm Höhe aufgereiht. Die Streifen werden in eine Schiebekassette geschoben und durch ein lichtstarkes Vergrößerungsgerät auf eine Papierbahn geworfen, wo man sie leicht nachzeichnen kann. So lassen sich Schriften von 50 bis 250 mm Höhe projizieren, mit einem Zusatzgerät bis 600 mm Höhe. 
    • 3.383 Aufrufe
  19. Ralf Herrmann ·
    Guillemets sind eine Form von Anführungszeichen, die im Französischen und anderen romanischen Sprachen die Standardform bilden. In Deutschland und Österreich stellen sie alternative Formen zu „dieser“ Schreibweise dar. «So ‹schreibt› man es in der Schweiz» »So ›schreibt‹ man es in Deutschland«
    • 6.142 Aufrufe

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