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      Walzenlehre

      Die Walzenlehre ist ein Werkzeug im Buchdruck zur Feinjustierung der Farbauftragswalzen. Die runde Seite wird unter die Farbwalzen geschoben. Mit einer Drehung um 90 Grad lässt sich die Walzenlehre anschließend wieder ohne eine weitere Berührung der Walzen herausziehen. Der Farbauftrag auf der Lehre bzw. der entstehende Gegendruck geben Aufschluss über die Höheneinstellung der Farbwalzen. 
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      Webfonts

      Webfonts sind digitale Schriftdateien, die technisch und/oder lizenzrechtlich für den Einsatz auf Websites vorgesehen sind und/oder auf diese Weise eingesetzt werden. Der Begriff wurde ab 2008 in Abgrenzung zu Desktop-Fonts etabliert, welche zur lokalen Installation bestimmt sind und für Gestaltungsarbeiten wie Logos, Drucksachen usw. zum Einsatz kommen.  Webfonts werden zur Darstellung einer Website vom Browser aus dem Internet heruntergeladen und in Echtzeit gerendert, so als wären sie lokal installiert. Auf diese Weise lassen sich Texte auf Websites in beliebigen Schriftarten darstellen.  In technischer Hinsicht unterstützen heutige Webbrowser in der Regel die gängigen Fontformate wie TrueType (.TTF) oder TrueType- oder PostScript-basiertes OpenType (.TTF/.OTF). Auf Druck und Initiative der Anbieter kommerzieller Schriften wurde jedoch daneben mit WOFF (Web Open Font Format) eigenes Webfont-Format etabliert. Dieses ist ausschließlich für den Webfont-Einsatz bestimmt. Die direkte lokale Installation als Desktop-Font ist technisch in der Regel nicht möglich. So können kommerzielle Schriften gezielter für die jeweils erworbene Lizenz verteilt werden. Außerdem sind WOFF-Schriften im Gegensatz zu TrueType-Desktop-Schriften komprimiert.    Für die Einbindung von Webfonts in Websites gibt es zwei Grundprinzipien: 1. Self-Hosting Der Font wird zusammen mit der Website und den restlichen Ressourcen (wie Bilder, Videos etc.) direkt auf dem Webserver abgelegt. Der Webfont-Nutzer behält somit die volle Kontrolle über die Webfonts, ist aber auch für deren Pflege verantwortlich. Beispielcode (CSS) der Einbindung: @font-face { font-family: 'krimhilde_a'; src: url('krimhildea-bold-webfont.woff2') format('woff2'), url('krimhildea-bold-webfont.woff') format('woff'); font-weight: bold; font-style: normal; } 2. Webfont-Service Alternativ zum Self-Hosting können Webfonts auch von externen Anbietern eingebunden werden, z.B. von Google Fonts (kostenlos) oder Adobe Fonts (kommerziell). Der externe Dienst generiert dann den nötigen CSS-Code und stellt die Webfonts in den passenden Formaten zur Verfügung. Auch die Überprüfung einer gültigen Lizenz für die aufrufende Website ist durch den Dienst möglich. Beispielcode für die Einbindung über Google Fonts (im Kopfbereich einer HTML-Seite): <link href="https://fonts.googleapis.com/css?family=Cormorant+Garamond" rel="stylesheet"> Der Funktionsumfang von Webfonts kann reduziert sein. So kann etwa der Zeichenumfang beschränkt werden (»Subsetting«) oder OpenType-Funktionen können zur Verkürzung der Ladezeiten entfernt werden. Diese Änderungen sind jedoch optional. Desktop-Fonts und Webfonts können auch den gleichen Funktionsumfang haben oder sogar die gleiche Datei sein. 
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      Wechselzug

      Siehe Duktus
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      Werksatz

      Werksatz bezeichnet in der Typografie traditionell den Satz von Büchern. Der Werksatz grenzt sich im Buchdruck damit insbesondere vom Akzidenzsatz ab – der für Gelegenheitsdrucksachen (Visitenkarten, Wurfsendungen usw.) zur Anwendung kam.  Passend zum Einsatz des Werksatzes gibt es typische Werk- bzw. Brotschriften. 
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      Werkschrift

      Werkschriften (früher auch Brotschriften genannt) sind die für den Werksatz besonders geeigneten Schriften. Die Tauglichkeit für den Einsatz in Fließtexten, wie sie in Büchern vorkommen, hat hier in der Regel Vorrang vor gestalterischer Auffälligkeit der Schrift. 
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      Winkelhaken

      Der Winkelhaken ist ein Arbeitsmittel des Setzers im Bleisatz. Im Winkelhaken werden die einzelnen Lettern zu Zeilen aufgereiht. Der bewegliche Teil des Winkelhakens – der sogenannte Frosch – wird dazu auf die gewünschte Zeilenlänge gestellt.  
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      WOFF

      WOFF (Web Open Font Format) ist ein Container-Fontformat, das auf der SFNT-Datei-Struktur basiert, die auch bei TrueType- und OpenType-Fonts zum Einsatz kommt. Das Format wurde von Jonathan Kew (Mozilla Corporation), Tal Leming (Type Supply), Erik van Blokland (LettError) speziell zum Einsatz in Webseiten entwickelt. Besonderheiten: Integrierte Komprimierung zum schnelleren Ausliefern der Webseiten (im Gegensatz zum unkomprimierten TrueType-Format) Keine Installation im Betriebssystem möglich. Das WOFF-Format wird ausschließlich von Webbrowsern verarbeitet. Möglichkeit für Meta-Daten (z.B. Lizenzinformationen) direkt in der Fontdatei Die Entwicklung des Formates begann 2009 als Antwort auf die Möglichkeit, die Fontformate TrueType und OpenType direkt in Webseiten einbinden zu können. Die Anbieter kommerzieller Schriften wünschen sich hier eine alternative Lösung, um ihren Kunden ganz spezifische Webfonts ausliefern zu können, die nicht mit den Druckschriften identisch sind und nicht wie diese im Betriebssystem installiert werden können. Das WOFF-Format fand nach seiner Vorstellung rasch breite Unterstützung sowohl von den Schriftanbietern als auch von den Software-Herstellern, die ihre Browser mit einer entsprechenden Unterstützung versahen. Alle namhaften Browser (Firefox, Opera, Internet Explorer, Safari, Chrome) unterstützen das Format. Seit 13. Dezember 2012 ist WOFF 1.0 eine offizielle W3C-Empfehlung und gilt somit als »Internet-Standard« für Webfonts.
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Hooptie Script – Schriften aus der Motor City
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